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	Kommentare zu: Selbstlektorat und professionelles Lektorat	</title>
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	<description>Self-Publishing-Magazin für Autoren &#124; BoD</description>
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	<item>
		<title>
		Von: Helmut Tack		</title>
		<link>https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-22036</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helmut Tack]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 14:24:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-14906&quot;&gt;MIchelle Freund&lt;/a&gt;.

Liebe Michelle,
es sind zwar zwei Jahre vergangen, aber ich möchte Ihnen gerne antworten.
Zunächst hoffe ich, dass Ihr Traum vom Schreiben Realität geworden ist.
Mein Rat an Sie, um die schlimmste Fehler zu vermeiden hilft Wortliga.
10 Euronen im Monat sind nicht viel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-14906">MIchelle Freund</a>.</p>
<p>Liebe Michelle,<br />
es sind zwar zwei Jahre vergangen, aber ich möchte Ihnen gerne antworten.<br />
Zunächst hoffe ich, dass Ihr Traum vom Schreiben Realität geworden ist.<br />
Mein Rat an Sie, um die schlimmste Fehler zu vermeiden hilft Wortliga.<br />
10 Euronen im Monat sind nicht viel.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helmut Tack		</title>
		<link>https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-22035</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helmut Tack]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 14:18:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.bod.de/?p=29101#comment-22035</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-14869&quot;&gt;Peter Hakenjos&lt;/a&gt;.

Wer selbst lektoriert ist wie der Mandant, der sich selbst verteidigt.
Es gibt viele sehr gute Bücher zum Thema Selbstletorat. Das sind nur Hilfen, damit das eigentliche Lektorat nicht zu teuer wird.
Wer bitte sieht sein Baby an und sagt sich: &quot;Eigentlich ist es doch häßlich!&quot; Welcher Koch findet das bereitete Mahl ungelungen. Da wird mal hier, mal dort gepfuscht oder nachgebessert. Am Ende hat es wenig mit dem gewünschten Geschmak zu tun. Versuchen Sie das in einem gehobenen Restaurant und Sie erleben menschliche Reaktionen.

Ich überarbeite meine vermeintlich fertigen Texte bis zu 12 Mal.
Der Lektor findet dann immer das eine fehlende Wort in 300 Seiten, das eine fehlende Komma, den einen zeitlichen Bruch.
Obwohl ich selbst Letorate durchführe, würde ich niemals mein eigenes Skript an einen Verlag geben, ohne dass es ein anderer angesehen hat.
Mein persönlicher Tip zu Kostenreduktion.
Suchen Sie Kontakt zu Studenten der Literaturwissenschaft und bieten Sie ihr Skript zu einem moderaten Preis an. Das bitte drei mal. Fremde Augen sehen, fremde Seelen fühlen mehr.
LG an alle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-14869">Peter Hakenjos</a>.</p>
<p>Wer selbst lektoriert ist wie der Mandant, der sich selbst verteidigt.<br />
Es gibt viele sehr gute Bücher zum Thema Selbstletorat. Das sind nur Hilfen, damit das eigentliche Lektorat nicht zu teuer wird.<br />
Wer bitte sieht sein Baby an und sagt sich: &#8222;Eigentlich ist es doch häßlich!&#8220; Welcher Koch findet das bereitete Mahl ungelungen. Da wird mal hier, mal dort gepfuscht oder nachgebessert. Am Ende hat es wenig mit dem gewünschten Geschmak zu tun. Versuchen Sie das in einem gehobenen Restaurant und Sie erleben menschliche Reaktionen.</p>
<p>Ich überarbeite meine vermeintlich fertigen Texte bis zu 12 Mal.<br />
Der Lektor findet dann immer das eine fehlende Wort in 300 Seiten, das eine fehlende Komma, den einen zeitlichen Bruch.<br />
Obwohl ich selbst Letorate durchführe, würde ich niemals mein eigenes Skript an einen Verlag geben, ohne dass es ein anderer angesehen hat.<br />
Mein persönlicher Tip zu Kostenreduktion.<br />
Suchen Sie Kontakt zu Studenten der Literaturwissenschaft und bieten Sie ihr Skript zu einem moderaten Preis an. Das bitte drei mal. Fremde Augen sehen, fremde Seelen fühlen mehr.<br />
LG an alle.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christine Kayser		</title>
		<link>https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-19369</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christine Kayser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 10:42:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Guten Tag,

bekam jetzt gerade von BoD diesen Link, diese Mail.
Sehr interessant zu lesen, etwas spät, doch nie zu spät ...
Jetzt schlagen gleich zwei Herzen in mir.
Dank an alle für die Ausführungen, besonders Peter Hakenjos.
Es ist zwar schon über ein Jahr. Die Zeit rast enorm an uns vorbei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<p>bekam jetzt gerade von BoD diesen Link, diese Mail.<br />
Sehr interessant zu lesen, etwas spät, doch nie zu spät &#8230;<br />
Jetzt schlagen gleich zwei Herzen in mir.<br />
Dank an alle für die Ausführungen, besonders Peter Hakenjos.<br />
Es ist zwar schon über ein Jahr. Die Zeit rast enorm an uns vorbei.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gisela Kalder		</title>
		<link>https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-19342</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gisela Kalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 10:11:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.bod.de/?p=29101#comment-19342</guid>

					<description><![CDATA[Danke für den interessanten Artikel. Ich bin Selfpublisherin, habe glücklicherweise eine sehr gute Lektorin, die ich mir leisten kann und die meinen Stil nicht verändert. Mein Cover gestalte ich selbst, lass es aber von einem Bekannten, der ein geschultes Auge hat, nochmal anschauen. Auch wenn ich mit meinen Büchern gerade mal meine Kosten decken kann (muss ja nicht davon leben) würde ich niemals ein Buch ohne diese fachliche Kompetenz veröffentlichen. Ein Manuskript vor der Einreichung an einen Verlag lektorieren zu lassen, sehe ich auch als sinnlose Geldausgabe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den interessanten Artikel. Ich bin Selfpublisherin, habe glücklicherweise eine sehr gute Lektorin, die ich mir leisten kann und die meinen Stil nicht verändert. Mein Cover gestalte ich selbst, lass es aber von einem Bekannten, der ein geschultes Auge hat, nochmal anschauen. Auch wenn ich mit meinen Büchern gerade mal meine Kosten decken kann (muss ja nicht davon leben) würde ich niemals ein Buch ohne diese fachliche Kompetenz veröffentlichen. Ein Manuskript vor der Einreichung an einen Verlag lektorieren zu lassen, sehe ich auch als sinnlose Geldausgabe.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hemut Schriffl		</title>
		<link>https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-14922</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hemut Schriffl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 20:14:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.bod.de/?p=29101#comment-14922</guid>

					<description><![CDATA[Hallo! Am Anfang habe ich nicht an ein Lektorat gedacht, später habe ich es als sehr hilfreich erfahren, obwohl ich nicht in allen Vorschlägen meiner Lektorin gefolgt bin, da ich zum Beispiel pointierte Aussagen meiner lyrischen Texte nicht in einen Aufsatzstil verwandelt wissen wollte. Ein Lektor, der literarsich bewandert ist, wäre im besten Fall ein Konkurrent zum Schriftsteller, letztlich muss aber jeder Autor selbstbewusst genug sein, um seinen eigenen Stil auch zu verteidigen, 
obwohl er Weiterentwicklungen gegenüber nicht verschlossen bleiben sollte! Eine gute Buchstabenmischung wünscht
Helmut Schriffl]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo! Am Anfang habe ich nicht an ein Lektorat gedacht, später habe ich es als sehr hilfreich erfahren, obwohl ich nicht in allen Vorschlägen meiner Lektorin gefolgt bin, da ich zum Beispiel pointierte Aussagen meiner lyrischen Texte nicht in einen Aufsatzstil verwandelt wissen wollte. Ein Lektor, der literarsich bewandert ist, wäre im besten Fall ein Konkurrent zum Schriftsteller, letztlich muss aber jeder Autor selbstbewusst genug sein, um seinen eigenen Stil auch zu verteidigen,<br />
obwohl er Weiterentwicklungen gegenüber nicht verschlossen bleiben sollte! Eine gute Buchstabenmischung wünscht<br />
Helmut Schriffl</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Henke		</title>
		<link>https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-14913</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Henke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2019 11:23:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.bod.de/?p=29101#comment-14913</guid>

					<description><![CDATA[jeder Text kann durch ein gutes Lektorat besser werden. Aber nicht jedes Lektorat ist auch ein gutes ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>jeder Text kann durch ein gutes Lektorat besser werden. Aber nicht jedes Lektorat ist auch ein gutes ;-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christoph Fleischer		</title>
		<link>https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-14911</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christoph Fleischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2019 09:01:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.bod.de/?p=29101#comment-14911</guid>

					<description><![CDATA[Der Artikel zeigt mir, dass wir Autorinnen und Autoren dem Lektorat nicht aufbürden sollten, was wir selbst leisten müssen. Dazu zähle ich vor allen die Sacharbeit, aus der ebenso Fehler resultieren können, wie aus der Grammatik. Die Überprüfung der Zitate usw. kann kein Lektor, keine Lektorin leisten, das muss ich schon selbst tun.
Früher sagte man, dass neben dem Fachlektorat auch ein Lesen aus einer anderen Perspektive als der eigenen nötig ist. Das finde ich als Blogger im Kreis der Follower.
Danke für die wertvollen Tipps. Ich würde den Artikel gern auf meinen Blog setzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel zeigt mir, dass wir Autorinnen und Autoren dem Lektorat nicht aufbürden sollten, was wir selbst leisten müssen. Dazu zähle ich vor allen die Sacharbeit, aus der ebenso Fehler resultieren können, wie aus der Grammatik. Die Überprüfung der Zitate usw. kann kein Lektor, keine Lektorin leisten, das muss ich schon selbst tun.<br />
Früher sagte man, dass neben dem Fachlektorat auch ein Lesen aus einer anderen Perspektive als der eigenen nötig ist. Das finde ich als Blogger im Kreis der Follower.<br />
Danke für die wertvollen Tipps. Ich würde den Artikel gern auf meinen Blog setzen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MIchelle Freund		</title>
		<link>https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-14906</link>

		<dc:creator><![CDATA[MIchelle Freund]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 10:22:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin Anfängerin und hätte ein komplettes Lektorat sicher nötig. Aber bei mehr als 300 Seiten ist das für mich nicht finanzierbar. Schade! Also leiste ich mir zumindest das Probelektorat, ich hoffe, dass es hilft!
Allerdings ist mir in vielen Büchern aufgefallen, dass bestimmte Wörter unglaublich oft wiederholt werden, meist gleich in zwei Sätzen hintereinander- das Wort &quot;sagte&quot; ist dafür besonders anfällig! Wieso fällt das den Lektoren nicht auf? Für &quot;sagte&quot; gibt es sogar im Word-Programm einige schöne Synonyme!
Meinen Buchblock lasse ich allerdings auch von einem Profi erstellen, ebenso das Cover - ich finde, das macht schon viel aus und ist auch nicht ganz so teuer!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Anfängerin und hätte ein komplettes Lektorat sicher nötig. Aber bei mehr als 300 Seiten ist das für mich nicht finanzierbar. Schade! Also leiste ich mir zumindest das Probelektorat, ich hoffe, dass es hilft!<br />
Allerdings ist mir in vielen Büchern aufgefallen, dass bestimmte Wörter unglaublich oft wiederholt werden, meist gleich in zwei Sätzen hintereinander- das Wort &#8222;sagte&#8220; ist dafür besonders anfällig! Wieso fällt das den Lektoren nicht auf? Für &#8222;sagte&#8220; gibt es sogar im Word-Programm einige schöne Synonyme!<br />
Meinen Buchblock lasse ich allerdings auch von einem Profi erstellen, ebenso das Cover &#8211; ich finde, das macht schon viel aus und ist auch nicht ganz so teuer!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Pavlovic		</title>
		<link>https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-14894</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Pavlovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 11:15:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.bod.de/?p=29101#comment-14894</guid>

					<description><![CDATA[Ute, zum Glück bestimmt nicht die Nachfrage den Preis.
Wenn ich ein sogenanntes &quot;skalierbares&quot; Produkt verkaufe - also etwas, das ich einmal herstelle und dann beliebig oft verkaufen kann - ein Ebook zum Beispiel - kann ich, indem ich mehr billiger verkaufe, das Gleiche verdienen wie wenn ich weniger teurer verkaufe. Genauso rechnen sich viele Produkte mit sehr geringer Gewinnspanne erst über die Masse (klassisches H-Milch-Geschäft). Ich als Fachfrau kann aber jede meiner Stunden nur einmal verkaufen, habe also ein nicht skalierbares Angebot. Und als Freiberuflerin verkaufe ich eh nur ca. 50 % aller Stunden, die ich arbeite (der Rest ist Verwaltung, Kommunikation, Akquise etc.). Warum sollte ich also, je gefragter ich bin, umso billiger werden?
Wir Freiberufler/innen in der Bücherbranche bewegen uns ohnehin, was den Stundensatz betrifft, am Existenzminimum. Für unsere Stundensätze schieben die Leute in anderen Branchen nicht mal das Bein aus dem Bett.
Es gibt immer die Möglichkeit, sich auch für kleines Budget eine Einschätzung / ein paar Tipps bei einer Fachkraft zu holen. Aber wer seinen kompletten Roman fachgerecht lektorieren lassen will, der muss ein paar Dutzend Arbeitsstunden seitens der Lektorin rechnen und die auch entsprechend vergüten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ute, zum Glück bestimmt nicht die Nachfrage den Preis.<br />
Wenn ich ein sogenanntes &#8222;skalierbares&#8220; Produkt verkaufe &#8211; also etwas, das ich einmal herstelle und dann beliebig oft verkaufen kann &#8211; ein Ebook zum Beispiel &#8211; kann ich, indem ich mehr billiger verkaufe, das Gleiche verdienen wie wenn ich weniger teurer verkaufe. Genauso rechnen sich viele Produkte mit sehr geringer Gewinnspanne erst über die Masse (klassisches H-Milch-Geschäft). Ich als Fachfrau kann aber jede meiner Stunden nur einmal verkaufen, habe also ein nicht skalierbares Angebot. Und als Freiberuflerin verkaufe ich eh nur ca. 50 % aller Stunden, die ich arbeite (der Rest ist Verwaltung, Kommunikation, Akquise etc.). Warum sollte ich also, je gefragter ich bin, umso billiger werden?<br />
Wir Freiberufler/innen in der Bücherbranche bewegen uns ohnehin, was den Stundensatz betrifft, am Existenzminimum. Für unsere Stundensätze schieben die Leute in anderen Branchen nicht mal das Bein aus dem Bett.<br />
Es gibt immer die Möglichkeit, sich auch für kleines Budget eine Einschätzung / ein paar Tipps bei einer Fachkraft zu holen. Aber wer seinen kompletten Roman fachgerecht lektorieren lassen will, der muss ein paar Dutzend Arbeitsstunden seitens der Lektorin rechnen und die auch entsprechend vergüten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl-Heinz Zimmer		</title>
		<link>https://blog.bod.de/schreiben/selbstlektorat-und-professionelles-lektorat/#comment-14892</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl-Heinz Zimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 09:00:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.bod.de/?p=29101#comment-14892</guid>

					<description><![CDATA[DANKE für den besonders wertvollen und guten Artikel.

In meinen Augen sollte _jede_ (vermeidbare) Leseflussstörung als &quot;unbedingt zu prüfen und wenn möglich zu vermeiden&quot; gelten.

Motivation:

Auch scheinbar &#039;kleine&#039; Fehler (wie eine von Autor*in nicht bemerkte Regression) bewirken, dass Lesende im rhythmischen Lesen unterbrochen und (mehr oder weniger stark) aus dem in der Geschichte versunkenen Miterleben heraus gerissen werden.

drei Folgen:
1. Weniger vertiefter Lesegenuss führt zu weniger Begeisterung.
2. Weniger Begeisterung (egal wie viel dieses Weniger nun ist) führt zu etwas weniger intensiven, weniger enthusiastischen Weiterempfehlungen.
3. Weniger (oder etwas weniger überzeugte) Weiterempfehlungen KOSTEN BARES GELD.

ernsthaft: It&#039;s that easy!

Jede (kleine oder größere) übersehene Sache im Text, die beim ersten Lesen ablenkt, wirkt sich womöglich auf den ABSATZ aus.

… und gleiches gilt natürlich für weniger guten Textsatz:

Jede Leseflussstörung _kostet_ Lesegenuss und _kostet_ Begeisterung. 

Du &#039;setzt&#039; den Text mit Word???

nur zwei Worte: Selber schuld!

Du meinst, Mikrotypografie sein etwas für Erbsenzähler*innen?

Selber schuld!

:)  Sorry!

meine schlichte Empfehlung: Nutze entweder ganz besonders gute, kenntnisreiche Testleser*innen, oder gönne Deinem Werk echt gutes Lektorat.

Und: Stelle Dich auch beim Buchsatz auf die Schultern von Riesen!

Nimm Buchsatz ernst, nutze TEXTSATZ-Software dazu, also entweder gute Miet- oder Kauf-Software, oder nimm gleich LaTeX, für Spitzenqualität.

Dir ist LaTeX lernen zu kompliziert?

Auch gut, dann nimm (für deutschsprachigen Roman, Novelle, Geschichtensammlung) einfach SPBuchsatz, es versteckt die LaTeX-Interna unter leicht zu verstehenden, deutschsprachigen Begriffen und &#039;kümmert sich&#039; für Dich um Erstellung der Präambel …

Freie Software für freie Köpfe. :) Ich mag den Spruch.

-- 
Und ein Mini-Korrekturvorschlag für letzten Abschnitt:

 • Chevrons (»…«) verwenden, oder einheitliche An- und Abführungen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DANKE für den besonders wertvollen und guten Artikel.</p>
<p>In meinen Augen sollte _jede_ (vermeidbare) Leseflussstörung als &#8222;unbedingt zu prüfen und wenn möglich zu vermeiden&#8220; gelten.</p>
<p>Motivation:</p>
<p>Auch scheinbar &#8218;kleine&#8216; Fehler (wie eine von Autor*in nicht bemerkte Regression) bewirken, dass Lesende im rhythmischen Lesen unterbrochen und (mehr oder weniger stark) aus dem in der Geschichte versunkenen Miterleben heraus gerissen werden.</p>
<p>drei Folgen:<br />
1. Weniger vertiefter Lesegenuss führt zu weniger Begeisterung.<br />
2. Weniger Begeisterung (egal wie viel dieses Weniger nun ist) führt zu etwas weniger intensiven, weniger enthusiastischen Weiterempfehlungen.<br />
3. Weniger (oder etwas weniger überzeugte) Weiterempfehlungen KOSTEN BARES GELD.</p>
<p>ernsthaft: It&#8217;s that easy!</p>
<p>Jede (kleine oder größere) übersehene Sache im Text, die beim ersten Lesen ablenkt, wirkt sich womöglich auf den ABSATZ aus.</p>
<p>… und gleiches gilt natürlich für weniger guten Textsatz:</p>
<p>Jede Leseflussstörung _kostet_ Lesegenuss und _kostet_ Begeisterung. </p>
<p>Du &#8217;setzt&#8216; den Text mit Word???</p>
<p>nur zwei Worte: Selber schuld!</p>
<p>Du meinst, Mikrotypografie sein etwas für Erbsenzähler*innen?</p>
<p>Selber schuld!</p>
<p>:)  Sorry!</p>
<p>meine schlichte Empfehlung: Nutze entweder ganz besonders gute, kenntnisreiche Testleser*innen, oder gönne Deinem Werk echt gutes Lektorat.</p>
<p>Und: Stelle Dich auch beim Buchsatz auf die Schultern von Riesen!</p>
<p>Nimm Buchsatz ernst, nutze TEXTSATZ-Software dazu, also entweder gute Miet- oder Kauf-Software, oder nimm gleich LaTeX, für Spitzenqualität.</p>
<p>Dir ist LaTeX lernen zu kompliziert?</p>
<p>Auch gut, dann nimm (für deutschsprachigen Roman, Novelle, Geschichtensammlung) einfach SPBuchsatz, es versteckt die LaTeX-Interna unter leicht zu verstehenden, deutschsprachigen Begriffen und &#8218;kümmert sich&#8216; für Dich um Erstellung der Präambel …</p>
<p>Freie Software für freie Köpfe. :) Ich mag den Spruch.</p>
<p>&#8212;<br />
Und ein Mini-Korrekturvorschlag für letzten Abschnitt:</p>
<p> • Chevrons (»…«) verwenden, oder einheitliche An- und Abführungen</p>
]]></content:encoded>
		
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