Das Netzwerkevent für Bücherfans

Das LiteraturCamp in Heidelberg ist mehr als nur ein normales Barcamp für Literatur. Wir waren für euch wieder mit dabei und berichten, warum man als…

Hinweis: Die in diesem Blogbeitrag verwendeten Fotos stammen von Valentin Bachem, CC-BY-SA 2.0
Barcamps sind ein fantastisches Format, um sich auf Augenhöhe mit Gleichgesinnten und Experten auszutauschen, neue Ideen und Sichtweisen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Als das Barcamp schlechthin für Bücherfans hat sich in den letzten Jahren das Literaturcamp in Heidelberg entwickelt. Auch an diesem Juniwochenende vom 16. auf den 17. kamen erneut um die 200 Autoren, Blogger, Leser und Vertreter von Verlagen und Self-Publishing-Plattformen aus ganz Deutschland im Dezernat 16 zusammen, um über Literatur in all ihren Facetten zu diskutieren.

Sessions bis in den späten Abend

Wie bei einem Barcamp üblich, werden Workshops oder Vorträge nicht im Vorfeld bestimmt, sondern jeder kann ein eigenes Thema vor den versammelten Teilnehmern vorschlagen. So erhält man immer ein breites Spektrum an spannenden Inhalten. Per Handzeichen wird dann signalisiert, wer an der Session teilnehmen möchte. Kann ein Thema überzeugen, findet es auch direkt statt.

Obwohl die Mehrheit der Teilnehmer dieses Jahr zum allerersten Mal auf einem Barcamp dabei war, war die Themenvielfalt besonders groß. Die Anzahl der unterschiedlichen Inhalte bereitete sogar dem Orga-Team Schwierigkeiten, um alle Workshops, Diskussionsrunden und Vorträge im Zeitplan unterzubringen.

Am Samstag wurden bis in den späten Abend hinein Sessions abgehalten. Was nicht mehr in den Zeitplan passt, wurde auf den Sonntag verschoben, der so ebenfalls bis zur letzten Minute des Litcamps intensiv genutzt werde.

Wir haben übrigens eine Session zum Thema Genres im Self-Publishing gehalten, bei der wir gezeigt haben, wie es Autoren in den verschiedenen Genres schaffen, erfolgreich zu sein.

Netzwerken in familiärer Atmosphäre

Für alle besteht das LitCamp aber nur zu einer Hälfte aus den informativen Sessions. Der andere, wesentliche Aspekt, der die Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem macht, ist das familiäre Ambiente. Die Organisatioren schaffen immer wieder einen Ort, an dem sich alle Teilnehmern wohlfühlen.

In der Atmosphäre des LitCamps fällt der Austausch und das Netzwerken mit anderen leicht. So wundert es niemanden, wenn man nach den zwei Tagen eine Vielzahl an neuen, spannenden Kontakten geknüpft hat.

Der rege Austausch während des Litcamps und die Verbundenheit der Teilnehmer zeigte sich auch anschaulich auf Twitter. Dort wurde unter dem Hashtag #LitCamp18 so viel über Wissenswertes auf dem Barcamp getwittert, dass auch diejenigen, die nicht in Heidelberg dabei sein konnten, sich wie vor Ort fühlten.

Wie beliebt das Literaturcamp ist, merkt man spätestens daran, dass mittlerweile weitere Ableger in anderen Städten organisiert werden.

Neben Bonn wird in diesem Jahr zum ersten Mal auch in Hamburg (am 15. und 16. September) ein LitCamp stattfinden. Wir werden dann natürlich ebenfalls wieder mit dabei sein. In Heidelberg wurde sogar noch zwischen den Sessions ein LitCamp in Berlin geplant.

Dadurch, dass das nächste Barcamp also schon fast wieder vor der Tür steht, lässt sich der LitCamp-Blues viel besser aushalten.

Vielen Dank an die Organisatoren, Helfer und Teilnehmer für die beiden tollen Tage. Wir freuen uns schon sehr auf das kommende LitCamp bei uns im Norden!


Danke an Valentin Bachem, dessen Bilder wir für diesen Blogbeitrag nutzen durften. Wer noch mehr Fotos vom LitCamp sehen möchte, findet hier die gesamte Galerie: Bildergalerie

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