Die #BoDSchreibwerkstatt: Schreibimpuls 3

Schreibimpulse, oder auch Writing Prompts, eignen sich wunderbar als kleine Übung für deine Schreibroutine.

Du schreibst gerne Geschichten, brauchst neue Inspiration und möchtest dich einer kleinen Aufgabe stellen? Dann bist du hier genau richtig!

In regelmäßigen Abständen teilen wir #Schreibimpulse im Rahmen unserer #BoDSchreibwerkstatt auf unserem Blog und Instagram-Account. Wenn du eine Aufgabe siehst, die dir gefällt, schreibe einfach einen Dialog, eine kleine Kurzgeschichte oder deine Gedanken dazu unter den Beitrag.

Hinterlasse zusätzlich gerne Kommentare zu den Werken anderer Autor*innen. So können wir uns alle gegenseitig unterstützen, Feedback geben und vernetzen!

Bereit? Dann starten wir mit der dritten Aufgabe:

Verfasse einen kurzen Text als Kommentar unter diesen Post oder unter unserem Instagram-Beitrag zu unserem Schreibimpuls „Beeil dich!“


Selbstverständlich kannst du auch einen längeren Text auf deinem Account dazu schreiben. Verwende dann gerne den Hashtag #BoDSchreibwerkstatt und markiere uns in deinem Beitrag.

Wir freuen uns auf deine Antwort!

Autorin

Jessy Halermöller

Jessica Halermöller

ist seit 2018 für den Bereich Content- und E-Mail-Marketing bei BoD verantwortlich und betreut neben dem Blog und Newsletter für Autor*innen auch die Social-Media-Kanäle des Unternehmens. Wenn sie privat nicht gerade Boulderwände hochklettert, liest sie am liebsten Gegenwartsliteratur und Fantasyromane.

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Kommentare

  • Habe mich sehr beeilt, die Zeilen zu schreiben

    Beeil dich

    Beschuldige augenblicklich den anderen
    Fahre sofort aus der Haut
    Fall dem anderen jetzt ins Wort
    Flitze bei roter Ampel über die Straße
    Komm blitzartig von Null auf Hundert
    Lass dich von deiner Wut überholen
    Perfektioniere deine genervte Schnappatmung
    Raste sofort aus
    Rede ohne Punkt und Komma
    Rege dich auf Anhieb über Banales auf
    Schlage wild um dich
    Schlinge dein Essen runter
    Stress dich heut besonders schnell

    #BoDSchreibwerkstatt

    • Moin Ernesto,
      du kannst deinen Text für den Schreibimpuls einfach hier als Kommentar oder unter dem Instagram-Beitrag hinterlassen.
      Viele Grüße
      Jessy von BoD

      • Momentan habe ich eine Schreibblockade, mir fällt nichts ein.
        Das einzige, dass mir Spass machen würde wäre: Saftige Kritiken über die „Kunst der Heutigen Zeit“ zu Schreiben. Schreiben ginge ja, aber welche Zeitung Druckt sie ab.

  • Die Mahnung „Beeil dich“ lähmt Fantasie und trübt die Stimmung. Die automatische Reaktion ist: „Keine Zeit“.
    Aber die Sache ist doch wichtig, auch wenn wir nicht genau wissen warum. Entweder es geht um höhere Beträge, oder um Erwartungen von Mitmenschen, die auf dem Spiel stehen. Keiner hätte es gewagt, Goethe zu sagen „Beeil dich“, als er mit dem Faust II nicht so recht zurecht kam. Eile ist eine Art Psychoterror, es geht eigentlich um Zeit.
    Etwas, was zwischen Vergangenheit und Zukunft unaufhaltsam vergeht. Man kann Zeit nicht besitzen, man kann sie nicht aufhalten oder irnorieren, sie vergeht einfach, egal ob wir gerade glücklich oder traurig sind.
    Nachdem ich inzwischen 84 Lebensjahre überlebt habe, habe ich mit dem, was vor mir liegt, keine Eile.
    Ich glaube, ich sollte lieber den Blick aufs Meer genießen.
    Reinhard Dinkelmeyer
    20.04.2022 Itri

  • „Beiil dich „, macht es ständig in meinem Kopf. Egal, ob es einen Grund gibt oder nicht. Immer wieder kommen mir diese beiden Worte in den Kopf.
    Doch dann halte ich kurz inne. Kann es das sein? Kann es das wirklich sein?
    Ich drehe mich um und sehe sie. Menschen, die emsig an mir vorbei eilen. Sie bekommen nicht mit, das ich hier stehe und sie beobachte. Bekommen sie überhaupt etwas mit? Einer rempelt mich fast an, ich mache einen Schritt zur Seite.
    Und wieder frage ich mich: kann es das gewesen sein?
    Ich schaue mir die Szene noch ein bisschen an, atme dadurch immer tiefer ein und aus. Ich schaue in die Gesichter der Menschen.
    Ja, sie alle beeilen sich. Sie alle sind auf dem Weg, ja wohin eigentlich? Die Gesichter sehen gestresst und verhärmt aus. Ich lächle probeweise, niemand reagiert.
    „Beeil dich“ macht es auch wieder in meinem Kopf.
    Diese beiden Wort begleiten mich schon so lange. Und wohin haben sie mich gebracht?

    Nachdem ich spüre, wie gut mir diese wenigen Minuten des Innehaltens und der Ruhe tun, und was diese beiden kleinen Worte für eine Macht haben, beschließe ich, ihnen nie wieder den Raum und die Macht über mich zu geben.
    Das Leben ist zu kostbar und daran möchte ich mich ab jetzt erinnern.

    Ich gehe weiter, ein tiefes, zufriedenes Gefühl überkommt mich und ich lächle. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut gefühlt.

  • „Beeil dich!“
    Gott sei Dank, wir sitzen im Zug und freuen uns auf unsere Heimfahrt. Es ist heiß draußen und wir mussten unerwartet zwei Stunden – in der Hitze – warten. Es sind Klimaanlagen ausgefallen und so konnten Züge nicht fahren. Wir sind so dankbar, dass wir jetzt bis nach Hause mit diesem einen Zug fahren. Mittlerweile tobt draußen ein Unwetter. Blitz und Donner, Regen, Hagel – ganz schlimm und dann die Durchsage: “ Liebe Fahrgäste, wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass dieser Zug am nächsten Bahnhof hält und Sie müssen bitte aussteigen und mit Ersatzzügen weiterfahren!“ Ich sagte zu meinen Freundinnen:“ Und wie komme ich hier raus? Ist eine Ausstiegshilfe da?“ Ich bin Rollstuhlpflichtig und gebrauche Hilfe beim Ein und Aussteigen. Kein Schaffner, niemand zu sehen. “ Am Besten nehmt ihr das Gepäck und schaut draußen nach der Einstiegshilfe! Ihr könnt Bescheid geben!“ So warte ich allein und Jeder, der an mir vorbeigeht, ruft:“ Beeil dich! Der Zug fährt gleich in seinen Haltebahnhof!“ Mittlerweile sitze ich verzweifelt an der Tür, als eine Gruppe Männer draußen vorbeizieht und Einer ruft:“ Beeil dich, du musst raus!“ „Ich will ja, aber kann nicht allein raus.“ Die Tür will zugehen und er stellt sich dazwischen und alle schreien und helfen ihm. Sie nehmen mich samt Rollstuhl hoch und heben mich heraus. Inzwischen sehe ich auch meine Freundinnen, die mit einer Rampe ankommen. Kein Zugbegleiter zu finden. Aber die Herrentruppe lässt uns nicht im Stich. “ Wir haben dich rausgetragen, wir tragen dich auch wieder in einen Zug.“ Was für eine Geste…Was war das für ein ungewolltes Abenteuer. Das Unerwartete taf ein, sie mussten mit dem gleichen Zug weiter und halfen mir wieder. Wir waren so dankbar – eben auch, dass er mich angesprochen hat. Ich werde es nie vergessen:“ Beeil dich!“

  • „Beeil dich!“ ruft die Mutter zum Kind, das in die Schule muss, sonst kommst du zu spät. Beeil dich, ruft der Ehemann seiner Frau zu, wenn sie wohin fahren wollen. Beeil dich, ruft der Busfahrer zum Fahrgast. Er will weiter fahren. Beeil dich, ruft der Chef zum Angestellten, wenn es um eine wichtige Aufgabe geht. Besteht unser Leben den nur aus Eile? Eigentlich sollte dies nicht so sein. Das Leben ist viel zu kostbar und kurz, dass man nur eilt! Also umdenken, ruhig, besonnen, gemütlich Leben. Sich etwas gönnen, den Tag so leben, als wäre es der Letzte.

  • Schneller, besser, gehetzter?!
    Das ist das Erste, was mir einfällt, wenn ich über „Beeil dich!“ nachdenke! Wir leben in einer schnellen und gleichzeitig unbarmherzigen Zeit. Kommt man mit mit den schnellen Entwicklungen, mit den vielen Veränderungen und den Corona bedingten Maßnahmen, ist es gut, schafft man das nicht, passt man nicht hinein. Regt man sich auf, ist man ein Suderant. Nimmt man alles ruhig hin, ist man zu unkritisch. Will man über etwas diskutieren, bei einer Sache, wo man anderer Meinung ist, hat man keine Ahnung und liegt falsch und spricht man überhaupt kritisch oder hinterfragt man einiges, dann ist man gleich ein Verschwörungstheoretiker. Ist es wirklich so? Haben wir verlernt zu akzeptieren? Wieso darf ich nicht langsam sein? Wieso muss ich mich an Meinung anderer anpassen? Wieso darf ich nicht kritisch hinterfragen, ohne belächelt oder angschrien zu werden?
    Wann ist der Mensch so unflexibel geworden?
    In allem müssen wir uns beeilen. Lautet die Devise wirklich: Schnell, schneller, besser? Oder ist es so, wie zu anfangs erwähnt, nur noch gehetzter? Genießen wir unser Leben oder rasen wir durch das Leben durch? Haben wir noch Zeit zu entspannen oder schauen wir dabei auch immer wieder auf die Uhr, denn wir könnten ja etwas verpassen?!
    Die einsame Insel, um runter zu kommen, wird immer lukrativer, denn heutzutage bedeutet Ruhe geben gleich faul sein und entspannen gleich nicht stressresistent zu sein.
    In Zeiten wie diesen, geplagt von Krisen, Kriegen und Krankheiten, brauchen wir eines mehr denn je und das ist Verständnis. Verständnis, für die mentale Gesundheit, Verständnis, für alle Gegebenheiten und auch Verständnis, für andere Meinungen und Situationen. Immanuel Kant hat einst gesagt, dass „Aufklärung, der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ ist und da stimme ich auf jeden Fall zu. Jetzt haben wir gelernt mündig zu agieren und Medien zu nutzen, allerdings haben wir dadurch auch unsere Menschlichkeit eingebüßt, denn die Anonymität des Internets hat uns alle zu „mündigen“ und alleswissenden Kreaturen gemacht, denn auch, wenn wir uns nicht auskennen und keine Ahnung haben, geben wir unseren Senf dazu. Ist es gut sich also zu beeilen, alles wissen zu wollen und über alles reden zu wollen? Ich glaube nicht, denn wie sagt ein altes Sprichwort so schön „Vom Hudeln kommen die Kinder“ und wie ich noch so schön anmerken möchte: „Eile mit Weile!“

  • „Beeil dich!“
    (28.04.2022)

    „Beeil dich!“
    Diese zwei Worte, zumeist ungeduldig fordernd ausgesprochen, haben ihr Leben geprägt. Tatsächlich gehören diese Worte mit zu den ersten, an die sie sich bewusst erinnert. Mit dem Kindergarten fing es an. Schon morgens, gleich beim Aufstehen.
    „Beeil dich! Trödel nicht immer rum! Zieh dich an und iss dein Frühstück! Ich muss dich rechtzeitig im Kindergarten abgeben, um selbst pünktlich zur Arbeit zu kommen.“
    So hörte sich ihre Mutter praktisch jeden Morgen an. Beeilen? Wenn sie doch morgens, abrupt aus den schönsten Träumen gerissen, noch soooooo müde war. Keine Zeit, dem Morgengesang der Vögel zu lauschen oder einfach noch etwas in den verblassenden Sternenhimmel zu träumen. Keine Zeit, der aufgehenden Sonne zuzuschauen. Zack, zack, fertig werden!
    „Kind, wie lange brauchst du denn wieder, um dir deine Schuhe und deine Jacke anzuziehen? Beeil dich! Wir müssten längst unterwegs sein!“
    In der Schule war es noch schlimmer geworden, denn da gab es prompt einen Eintrag ins Klassenbuch fürs zu spät kommen. Statt auf dem Schulweg die Blumen zu betrachten, Vögel und Insekten zu beobachten, Wolkenbilder zu entdecken: „Beeil dich! Oder willst du schon wieder zu spät kommen und Ärger kriegen?“
    „Beeil dich!“ Der ewige Antreiber, der ihr irgendwann so in Fleisch und Blut übergegangen war, dass es nicht mehr der Stimme ihrer Mutter, der Ermahnungen der Lehrer bedurfte. Jetzt war es ihre eigene, innere Stimme, die von morgens bis abends keine Ruhe gab.
    „Beeil dich! Sonst kommst du zu spät zur Arbeit!“
    Auch nach Feierabend gab die Stimme keine Ruhe. „Beeil dich! Du musst noch einkaufen! Du hast noch einen Termin! Du musst die Kinder abholen, zum Sport bringen! Du willst doch nicht zu spät zu deiner Verabredung kommen!“
    So mahnte und forderte die innere Stimme und gab keine Ruhe. Nicht mal am Wochenende.
    „Beeil dich! Deine Gäste kommen gleich und du musst das Essen vorbereiten. Und die Wohnung sieht auch wieder aus! Beeil dich mal, du musst noch schnell einmal durchputzen und aufräumen!“

    Jetzt ist sie in Rente. Die Kinder sind längst erwachsen geworden und aus dem Haus. Termine sind selten geworden und bei den allermeisten Aufgaben, die sie noch zu erledigen hat, ist es völlig egal, ob sie diese sofort oder später erledigt. Stunden oder auch Tage später oder vielleicht auch einfach gar nicht. Es spielt keine Rolle mehr. Schwer fiel es, diesen inneren Antreiber, das ewige „Beeil dich!“ ebenfalls in Rente zu schicken. Zu lernen, dass sie ganz entspannt auf der Terrasse in der Sonne sitzen darf, die Blumen bewundern, den Vögeln lau-schen, die Wolken vorbeiziehen sehen und abends in den Sternenhimmel schauen. Es gibt keinen Grund mehr, sich zu beeilen. Und den Tod treibt hoffentlich auch niemand mit einem „Beeil dich!“ an. Denn der kann sich gern noch ein paar Jahrzehnte Zeit lassen.

  • Ein schnelles Gedicht
    (30.04.2022)

    „Beeil dich!“
    So treibst du dich selber an,
    weil man ja stets noch mehr leisten kann

    „Beeil dich!“
    Denn bekanntlich ist Zeit ja Geld
    Auch wenn dir dein Leben so längst nicht mehr gefällt

    „Beeil dich!“
    In unserer Leistungsgesellschaft
    zählt nur, wer möglichst schnell möglichst viel schafft

    „Beeil dich!“
    Du kannst doch nicht müßig rumsitzen,
    während alle anderen bei der Arbeit schwitzen

    „Beeil dich!“
    Vor allem im Straßenverkehr
    fällt die Entschleunigung besonders schwer

    „Beeil dich!“
    Umso schneller kommst du ins Grab,
    weil es für dich einfach nie Ruhe gab

    „Beeil dich!“
    Zu spät, denn jetzt bist du tot
    und endlich nicht mehr von Hektik bedroht

  • Beeile Dich!
    Wie oft hören wir diese Wörter! Von den Eltern, vom Trainer, vom Chef.
    Beeile Dich!
    Und das tun wir. Und wir alle erreichen das Ziel. Sogar die langsamsten Läufer.
    Noch mehr – manchmal erreichen die Langsamen das Ziel schneller. Sie sind nicht aktiv, nicht motiviert, manchmal krank – dann ist das Ziel ganz nah. Und die Schnellen laufen und laufen und merken, als ob das Ziel von Ihnen abrūckt. Alles ist anders in diesem Rennen. Und dann, hinter dem roten Bändel vom Finish kommt endlich die Ruhe. Abrupt. Und die volle Unbeweglichkeit. Wie immer beim Tod. Vielleicht ruft der Tod selbst “Beeile Dich”, um schneller die Menschen in seiner Macht zu haben? Der ewige Ruf des Todes. Egal. Das Rennen geht weiter. Beim Start trampeln schon tausende neue junge Leute ungeduldig herum. Und wieder werden sie hören: ”Beeile Dich! Beeile Dich!” Wissen sie, wohin sie rennen? Diese Frage verdrängen sie. Hauptsache – laufen und laufen, und möglichst der Erste zu sein. Mensch, beeile Dich!

  • ”Beeil Dich!” – diese flehentliche Stimme passte nicht zum kräftigen Mann mit dem Rauschebart. ”Spreche mit deinem König! Wir brauchen Waffen, viele Waffen, sonst machen die Orks unser schönes Land dem Erdboden gleich!”
    Das war ein alter Krieger, er sprach mit einem Konsul aus dem Nachbarland.
    ”Es kann passieren, dass die Orks diese Waffe wieder zurūckerobern”, – der Konsul war etwa aufgebracht. ”Das letzte Mal waren alle Waffen Karawanen von den Orks ausgerottet”.
    Der Krieger stand da, fast mit Tränen in den Augen und hat wiederholt leise aber stur gezetert: ”Bitte! Unser schönes Land, unser schönes Land!”
    ”Warte!” – unerwartet jubelte der Konsul auf. ”Es gibt eine Waffe, ok, diese Waffe ist etwas alt unf verbeult, aber noch sehr gefährlich. Und sie kann selbst zu euch kommen, genau gesagt, zu euch fliegen!”
    ”Meinen sie die Drachen?” – der Krieger glaubte nicht an sein Glück.
    ”Ja. Diese zwei ”Rentner” werden die Orks in Schutt und Asche legen. Nur… sie sind ein bisschen verfressen. Habt ihr genug Gras fūr die Guten?”
    ”Gras? Fressen sie Gras? Ungewöhnlich. Wie schön! Unser schönes Land ist bekannt, endlose Steppen zu haben! Da können sie das ganze Feld fressen!”
    ”Ok. Der König wird informiert. Ich denke, dass das Parlament nicht dagegen sein wird, ausser, vielleicht, einer kleinen Gruppe den ”MöchtegernOrks”, die mit den Orks sympathisieren”.
    ”Danke! Die Zeit ist wichtig! Ich weiß, dass die Orks uns vor der eigener Feier zu erobern planen. Das ist diese Feier zur Ehre von einem Sieg über andere Orks vor vielen-vielen Jahren. Ach, damals sahen die Orks fast wie Menschen aus,” – wertete der Krieger traurig aus – ”Also, wir hoffen, beeil Dich, bitte!”

  • Das Anti-„Beeil-dich!“-Gedicht
    (03.05.22)

    „Mach langsam!“
    Nichts ist so dringend, dass es nicht einen Kaffee lang Zeit hätte
    Durchbrich die endlose Verpflichtungskette.

    „Mach langsam!“
    Das alles kannst du auch später noch machen
    Gönn dir die Muße zum Staunen und Lachen

    „Mach langsam!“
    Denn aus einem schnellen Husch-Husch
    entsteht meistens ja doch nur Pfusch

    „Mach langsam!“
    Denn niemand wird es dir danken,
    wirst du vor lauter Stress noch erkranken

    „Mach langsam!“
    Achte stets darauf, was tut dir gut
    Und habe zum „NEIN!“ öfter den Mut

    „Mach langsam!“
    Und niemals vergessen:
    Wichtig sind Liebe, Schlaf und gutes Essen

    „Mach langsam!“
    Die Welt kann sich an dich anpassen
    Und soll dich einfach in Ruhe lassen!

  • EILE MIT WEILE

    Ich bin in Eile – sagst du zu mir ,
    als ich dich bitte, bleib doch noch hier!
    Wir sehen uns doch eh so selten .
    Wenn du jetzt gehst – trennen uns wieder Welten!

    Du bist noch jung, und immer so voller Eile –
    Vergiss deinen Stress, bleib noch eine kleine Weile!
    Bei mir hast du Ruhe, ich biete dir Rast,
    was hast du denn von deiner ewigen Hast?

    Komm doch zu mir, auf meine Blumenwiese –
    Sieh mal, wie ich das Leben hier genieße!
    Das Herz wird ruhig, schlägt im Takte der Natur!
    Es kehrt Stille ein – und Lebensfreude pur!

    Körper und Seele bilden wieder eine Harmonie,
    du tankst dich voll mit Energie!
    Dann wirst du beruhigt deine Wege gehen`-
    Und wir freu`n uns auf ein Wiedersehn

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