Die #BoDSchreibwerkstatt: Schreibimpulse

Du schreibst gerne Geschichten, brauchst neue Inspiration und möchtest dich einer kleinen Aufgabe stellen?

Du schreibst gerne Geschichten, brauchst neue Inspiration und möchtest dich einer kleinen Aufgabe stellen? Dann bist du hier genau richtig!

In regelmäßigen Abständen werden wir ab sofort Schreibimpulse im Rahmen unserer #BoDSchreibwerkstatt auf unserem Instagram-Account mit dir teilen. Wenn du eine Aufgabe siehst, die dir gefällt, schreibe einfach einen Dialog, eine kleine Kurzgeschichte oder deine Gedanken dazu unter den Beitrag. Hinterlasse zusätzlich gerne Kommentare zu den Werken anderer Autorinnen und Autoren. So können wir uns alle gegenseitig unterstützen, Feedback geben und vernetzen!

Bereit? Dann starten wir mit der ersten Aufgabe:

Verfasse einen kurzen Text als Kommentar unter diesen Artikel oder auf unserem Instagram-Kanal zu unserem Schreibimpuls „Hey, sieh mich an.“.


Selbstverständlich kannst du auch einen längeren Text auf deinem Account dazu schreiben. Verwende dann gerne den Hashtag #BoDSchreibwerkstatt und markiere uns in deinem Beitrag.

Wir freuen uns auf deine Antwort!

Autorin

Jessy Halermöller

Jessica Halermöller

ist seit 2018 für den Bereich Content- und E-Mail-Marketing bei BoD verantwortlich und betreut neben dem Blog und Newsletter für Autor*innen auch die Social-Media-Kanäle des Unternehmens. Wenn sie privat nicht gerade Boulderwände hochklettert, liest sie am liebsten Gegenwartsliteratur und Fantasyromane.

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Kommentare

  • Der erste klare Satz den ich wahrnehmen konnte war,,Hey, sieh mich an. Ich wusste weder wo ich war, noch wer ich bin. Ich lag in etwas nassem , konnte aber nicht genau sagen was es war , das lag wohl daran das ich mich davor drückte meine Augen zu öffnen und es herauszufinden. Als ich mich gerade wieder in meinen Gedabkek verlieren wollte , sagte erneut die gleiche Stimme etwas lauter ,, Hey, sieh mich an. Und das tat ich dann langsam auch.

    • Hey, sieh mich an!
      Weißt du überhaupt, wer vor dir steht? Nein? Aber du siehst mich doch jetzt an, dann weißt du doch jetzt alles von mir… oder?
      Du siehst mich an und schon entsteht ein Bild in Deinem Kopf. Aber es ist eben nur ein Bild, ein erster Eindruck. Es heißt, der erste Eindruck entsteht in der ersten Sekunde und ändert sich so schnell nicht mehr. Wer ich bin, wird von dir also in einer Sekunde entschieden.
      Entscheidend ist dann, was du in mir siehst und fühlst.
      Hey… oder siehst du mich nur an?

  • Warum willst du mich plötzlich verlassen? Es lief doch bisher prima zwischen uns. Was ist passiert? Steckt ein anderer Mann dahinter?
    Hey, sieh mich an!

  • „Hey, sieh mich an.“ Er scheint zu spüren, wieviel Zorn in meiner Stimme bebt. Ohne den Kopf zu bewegen, blickt er mir kurz in die Augen. Und war sofort wieder auf seinem Smartphone. „Was?“ bellte er zurück. „Du nervst!“

  • Spontan habe ich erstmal gedacht: „Warum sollte ich“, aber jetzt frage ich mich: „Warum eigentlich nicht?“ Menschen lernt man schließlich nur dadurch kennen, dass man sie wahrnimmt, und auch ich würde gerne von dem einen oder anderen wahrgenommen werden, und weiß nicht, was mir entgeht, wenn ich andere nicht wahrnehme. Würden wir uns immer für den anderen interessieren und offen für Gespräche sein – jedenfalls in Gegenden, wo Offenheit nicht als Einladung zur Übergriffigkeit verstanden werden könnte – dann könnte das durchaus mehrere Leben bereichern.

  • „Hey, sieh mich an!“ steht schon im Widerspruch zu der Aussage „Ich schau dir in die Augen, Kleines.“ in dem alten und interessanten Film „Casablanca“. Wohl und angenehm hört sich der Ausspruch aus „Avatar“ an: „Ich sehe dich!“

    Genau das meint wohl obiger zuerst zitierte Ausspruch meinen: „Sehe mich an und erkenne mich, ich erlaube es dir!“ Das ist schon etwas Handfestes einen Menschen ansehen, besser in die Augen sehen, denn die Auen sind Fenster in die Seele eines Menschen, doch das muss erst einmal geübt werden, also „Hey, sieh mich an!“

  • „Hey, sieh mich an!“
    Du siehst mich nicht? Wie kann das sein?
    Ich drehe mich, ich springe hoch, ich ziehe ein Gesicht.
    Rede mit mir.
    Ich bin doch hier, ganz nah bei Dir.

  • Meine Augenlider waren fest geschlossen. Ich fühlte mich völlig unsicher. Auf dem Rücken liegend spürte ich von den Beinen bis zum Kopf eine undiffinierbare, aber trotzdem nicht unbedingt unangenehme Nässe. Als ich diese, in einer ganz besonders warmen Tonlage gesprochenen Worte zu zweiten mal vernahm, entschloß ich mich ganz spontan, vielleicht auch eine Spur neugierig, die Augen zu öffnen. Diese Worte : „Hey, sieh mich an“ wirkten tief in mir wie ein Echohall. Um mehr zu sehen, um zu erfahren, wem diese angenehme Stimme gehörte, bemühte ich mich vorsichtig, mich ein wenig Aufzurichten. Es gelang mir aber nicht. In diesem Moment war es, als spürte ich eine Hand in meinem Nacken. Es war der Notarzt. „Er hat Puls! Ich brauche schnell einige Helfer, die mich dabei unterstüt-zen, den Körper aus diesem Morast zu heben, damit wir ihn auf die Bahre und auf dem schnellsten Weg in den Heli bringen können. Wenige Minuten später hob der Rettungshubschrauber ab, um zwei Verletzte, die den Absturz eines viersitzigen Sportflugzeuges bei Überlingen am Bodensee durch großes Glück überlebt hatten.

    • Sehr Fazinierender Beitrag. Hat mich sehr berührt. Schön, dass Sie ihn veröffentlicht haben und die Leser an dem Schicksal teilnehmen lassen.
      Sigrun Preiser

  • „Hey, sieh mich an!“ Ja du, genau du. Ich lächle dich an und du merkst es nicht, weil du immer nur deine Schuhspitzen betrachtest. Schau nach oben, da läuft das Leben, dir spontan und wunderschön entgegen. Da blitzt dich mein Lächeln an und lädt dich ein. Komm, wir nehmen uns bei der Hand und entfachen eine Pandemie des Lächelns, des zwischenmenschlichen empathischen Verstehens, eine Pandemie der Liebe. Komm, mit mir mit, wir wolln uns beide traun, die Welt ein wenig liebevoller baun.

  • Hey, sieh mich an, sieh in meine Augen und tauche ein in eine Kommunikation mit Deinem Ich in mir. Was siehst Du? Was hörst Du? Bist Du bereit Dich wirklich zu sehen? Nackt und schnörkellos, ohne die Tarnung des Alttags, ungeschminkt.

  • „Sie mich an!“ Wenn Mama das sagte, dann wurde es ernst. Dann hatte ich etwas verbockt. Sie mit etwas Frechem herausgefordert. „Sieh mich an!“. Wer kann das dann schon? Ich konnte es, allerdings mit bockig vorgeschobener Unterlippe. Dann kamen mahnende Worte, meist eher sanft, manchmal nicht. Sie hatte ja recht, aber ich hätte mir lieber die Zunge abgebissen, bevor ich das zugegeben hätte… Das alles ist viele Jahre her. Jahrzehnte. Zuletzt habe ich zu ihr gesagt „Sieh mich an!“ Immer wieder. Sie hat es nie getan. Nicht bewußt. Nur manchmal, da streifte ihr Blick meine Augen… Aber sie sah mich nicht. Sie sah irgend etwas anderes, durch mich hindurch.

    Demenz löscht Festplatten in den Köpfen. Gründlich. Demenz lässt leere Hüllen zurück. Ihre leere Hülle hat Mama jetzt abgestreift. Sie ist frei. Und sie wird schauen, zu mir, von wo auch immer, wenn ich ihr zurufe, ganz sanft „Sieh mich an!“

  • Hey, sieh‘ mich an!
    Das habe ich alles für dich getan, nur für dich!
    Ein neues Kleid für heute Abend zur Party bei Sven und Eva! Die neue Frisur, so, wie du sie magst, wenn mir die Locken ins Gesicht fallen. Auch der Nagellack, den ich sonst nie nehme, weil er unpraktisch ist, habe ich für dich aufgetragen, weil du es magst, wenn ich dich so berühre.
    Ich habe mich nur dezent geschminkt, weil ich weiß, dass du zu viel Makeup nicht magst.
    Und die Netzstrumpfhose, die ich eigentlich hasse, wollte ich dir zu liebe anziehen, denn ich mag deinen Blick, wenn du mich deswegen so verschmitzt ansiehst.
    Aber du sitzt vor deinem Laptop bei diesem Kriegsspiel, starrst auf den Bildschirm und fragst mich, wann ich fertig bin! Geht’s noch???
    Hey, sieh‘ mich an!

  • ich stehe in einer Reihe mit Frauen, jung, jünger, viel jünger als ich. Der Boss kommt vorbei und schüttelt mir die Hand, schaut mich aber nicht, nicht ein Einzigesmal, an. Sein Blick geht zu meiner Nachbarin währen er meine Hand schüttelt. Ich hätte gerne gesagt „Hey, sieh mich an“, aber er würde es sowieso nicht verstehen.

  • „Hey, sieh mich an!“ Robert dachte gar nicht daran aufzublicken. Er saß vor mir auf seinem Stühlchen und war emsig damit beschäftigt, seine Finger zu verknoten und wieder zu entwirren. Dies erforderte anscheinend seine ganze Aufmerksamkeit, da konnte er natürlich nicht auf solche Nebensächlichkeiten wie eine zu erwartende Standpauke achten. „Robert, ich rede mit Dir!“ Da erinnerte ich mich an eine ähnliche Situation, die mir selbst noch immer ein unbehagliches Gefühl hervorruft. Ich war spontan über die Straße gerannt, um meinen Freund noch etwas Unwichtiges sagen zu können, ehe er in seinem Elternhaus verschwand. Auf den Verkehr hatte ich nicht geachtet. Ein Motorradfahrer konnte nur durch ein abruptes Brems- und Ausweichmanöver einen Zusammenstoß vermeiden und stürzte schwer. Mein Vater fuhr auch Motorrad und ich konnte ihn bei der folgenden Standpauke nicht ansehen auch wenn er noch so oft rief: „Sieh mich an, wenn ich mit Dir rede!“ Nun war ich wieder in so einer Situation, allerdings auf der anderen Seite. Aber was ist schon ein infolge missbräuchlicher Verwendung zerbrochenes Schmuckstück gegen einen leichtsinnig verursachten Verkehrsunfall? „Darüber reden wir noch. Geh in dein Zimmer!“

  • „Hey, sieh mich an“
    Ja, so oder in ähnlicher Form, habe ich das schon unzählige Male gehört. Immer und immer wieder. Nicht im Sinne von Drohung oder Bedrohung. Ja es waren stets Aufforderungen, die Gutes im Sinn hatten, das weiß ich ganz genau. Eine, wenn nicht, DIE BEGEGNUNG SCHLECHTHIN, ist mir in Erinnerung und umfängt mich bis heute. Es war der 23.8.2020, da stand ich in einem hell erleuchteten, wunderbar schimmernden Raum, der alles enthielt, was ich mir nur denken kann. Das „hey sieh mich an“ war auch da, doch unnötig es mir noch offerieren.
    Die Seele hat sich mir gezeigt, golden und unverstellt.
    Da wäre ein nicht Ansehen unmöglich gewesen.
    Ich hatte damit absolut nicht gerechnet, nach dem Impuls, mich anzusehen, der mir gegeben wurde, meiner Seele auf diese Weise gegenüber zu stehen.
    Ich bin dankbar, auch dieses tiefe Erlebnis erlebt zu haben.
    So wie schon sehr lange, werde ich, wenn die Zeit gekommen ist, mich weiter ansehen. Hey, das mache ich

  • Hey, sie mich an! Ich bin von Gott gesandt worden, um dich als Mensch zu erretten. Wenn du mich in deinem Leben angenommen und in deinem Herzen aufgenommen hast, bin ich in dir lebendig und du hast als Kind Gottes dieselbe Bestimmung und nicht mehr dein Wille, sondern der Wille Gottes geschieht durch dich. Und du erschaffst das Paradies auf Erden! Halleluja!

  • „Hey, sieh mich an“, mahnte ich.
    Der Junge stand mit gesenktem Kopf vor mir und stammelte Unverständliches in Richtung Fußboden.
    „Ich hör dich nicht und – ich seh’ dich nicht“, tadelte ich streng.
    Er hob langsam den Kopf, sah mich ängstlich an und murmelte: „Es tut mir leid, ich tu’s nie wieder.“
    „Na dann ist’s gut.“

  • „Hey, sieh mich an!“
    – „Warum?“
    „Warum! Warum! – Sieh mich an…“
    – „Was meinst du damit?“
    „Bitte – Du – ich – ich stehe hier vor dir – du schließt die Augen…?“
    – „… “
    „Eine Träne – und du lächelst…“
    (mit geschlossenen Augen)“Ich sehe dich.“

  • NEIN, schau lieber auf die Bäume, die ständig wachsen, schau lieber auf die Autos, die ständig fahren, schau lieber auf die Vögel, die ständig fliegen. Und du mit deiner prima Haut, siehst mich nicht.

  • Es wurde täglich dunkler, kälter, leiser. In mir, nicht draußen – draußen war Hochsommer, und alles wunderbar. Mein Leben aber schmerzte, das Da-Sein tat mir weh. Rund um mich war alles da – Haus, Hof, Partnerin, Kind. Alles im Überfluss – und alles war zu viel. Es fehlte mir an nichts, aber ich war innerlich leer, erschöpft, zerstört. Die Seele wollte das Ende, der Kopf hatte die Lösung.

    Augenblicke vor meinem letzten Augenblick hörte ich Dich: „Hey, sieh mich an!“

    Ich sehe Dich seit nun fast 10 Jahren. Ich betrachte Dich morgens, wenn ich Dich wecke, und blicke Dir in die Augen, nachts, bevor ich das Licht aus mache. Ich seh Dich in meinen Träumen, ich seh Dich neben mir, jeden Tag.

    Das Strahlen Deiner Augen hat die Leere in mir gefüllt, wurde zum Licht in der absoluten Dunkelheit, hat mich vor dem letzten Augenblick gerettet. „Hey, lass uns gemeinsam nach vorne sehen, für immer!“

    Danke!

  • Ich erlebte sonderbare Dinge, über die ich mich sehr freute. Bis mich jemand an den Schultern schüttelte. „Hallo, du, sieh mich an, wach auf! Hey, sieh mich an! Hast du gut geträumt? Durch dein Gekicher und dein fröhliches Lachen hast du mich geweckt. “ Schade, nun war mein Traum zu ende.

  • „Es nützt Dir nichts! Du kannst nicht vor mir weglaufen!“

    „Warum nicht?“

    „Weil ich ein Teil von Dir bin!“

    „Du bist kein Teil von mir, nur weil Du glaubst mich besitzen zu können! Meine Wahrheit ist, dass Du kommen konntest, weil ich schwach war und dass Du nun gehen wirst, weil ich es will.“

    „Da ich gekommen bin und jetzt gehen soll, bedeutet dies doch, dass ich in der Zwischenzeit ein Teil von Dir war. Deshalb werde ich auch nicht gehen können!“

    „Nein, wenn Du ein Teil von mir wärest, könntest Du nicht gehen, aber eben auch nicht kommen. Du bist lediglich etwas Vorübergehendes, welches seine Nutzlosigkeit bewiesen hat“.

    „Also bitte! Hey, schau mich an. Erkennst Du nicht all diese glücklichen Momente, zu denen ich Dich geführt habe?“

    „Richtig! Es waren Momente. Dem Vergessen anheimgefallen im Nu! Ohne Nachhaltigkeit. Nur eine Wirkung, die nach einer neuen Ursache bettelte. Ich habe mich von Dir treiben lassen. Jetzt aber weiß ich, dass ich mit Dir niemals ankommen werde. Denn der Weg zum Ziel war falsch, weil das Ziel niemals der Weg sein kann.“

    „Aber….“

    „Kein aber! Nur noch dieses letzte, schwache Glimmen, dann wirst Du für immer verlöschen.“

  • Mit durchdringendem Blick fixierte Sie den Jungen. „Hey, sieh mich an.“, bat sie mit sanfter Stimme. „Ich weiß, Du siehst nur noch Schwärze, aber sieh mich an! Ich bin da und ich sage Dir, es gibt noch Licht. Es sind sehr viele schlimme Dinge geschehen in Deinem Leben, aber glaube mir, es werden gute Tage kommen, wenn du jetzt nicht aufgibst. Gib nicht auf!“ Der Junge sah sie nicht an. Tonlos und fast unhörbar flüsterte er: „Für was? Für wen?“ Sie fasste Hoffnung. „Ich könnte jetzt sagen: Für Deine Mutter, die Dich geboren und geliebt hat. Für Deine Schwester, die Dich so dringend brauchen wird, wenn sie etwas älter ist. Für Deine Freunde, denen du wichtig bist. Aber das wäre alles egal. Für DICH sollst Du leben. Du hast so viel Kraft, so viele Talente. Ich weiß ganz genau, dass Du es schaffen wirst, wenn Du es willst und wenn Du Dir vielleicht ein kleines bisschen helfen lässt.“ Eine Träne rann über seine Wange. Ein warmer Schauer durchfuhr sie. Eine Träne hieß Trauer, hieß, dass es noch etwas gab, was diesen geschundenen Jungen berührte. Noch leiser als zuvor sprach sie ihn an: „Hey, sieh mich an.“ Vorsichtig streckte sie die Hand aus. Und langsam, ganz langsam legte er seine Hand in ihre.

  • Ich lief so schnell ich konnte zur Tür. Ich rüttelte daran doch sie war verschlossen. Mein rütteln wurde immer panischer und er kam immer näher. Warum ließ er mich nicht einfach gehen? Ich würde auch keinen etwas verraten. Tränen liefen mir über das Gesichtr und ich zitterte am ganzen Körper. “ Bitte,“flehte ich “ lass mich gehen.“ Plötzlich griff er meinen Arm und und zerrte mich zu ihn hin.
    „Hey, sie mich an !“ brüllte er, ließ mein Arm los doch jetzt griff er nach meinem Haar und zog es runter, sodass ich keine andere Wahl hatte als ihn anzuschauen “ Sieh, mich an, sagte ich,“ Ich schaute ihn direkt in seine Augen, „du kommst hier nicht weg. Du gehörst mir !“

  • #BoDSchreibwerkstatt

    Hey, sieh mich an – aber nicht so!

    Vorhin im Einkaufszentrum Rathauscenter. Dort ist Innen überall Maskenpflicht.
    Ich gehe an einem jüngeren Mann vorbei.
    Kurzer Vollbart, kaum größer als ich (also nicht groß).
    Seine schwarze Maske bedeckt noch knapp die Oberlippe.
    Ich bleibe kurz stehen, schaue ihn an und tippe zwei mal kurz auf meine maskenbedeckte Nase.
    Er erstarrt. Reißt seine Augen blitzend weit auf.
    Dann eine rasche Bewegung. Ruckartig fährt seine rechte Hand zur Maske. Zieht sie bis unters Kinn herab!
    Herausfordernd ruckt nun sein Kinn vor, auch den gesamten Kopf streckt er in meine Richtung, starrt mich mit zornig loderndem Blick seiner dunklen Augen an.
    Ich tue: nichts. Allerdings weiche ich auch nicht zurück. Ich halte dem Blick Stand, erwidere ihn. Ernst, traurig und entschlossen.
    Das geht dann so einige Sekunden.
    Ein Unentschieden ist dann dem tapferen Recken aber anscheinend Sieg genug.
    Den Rücken durchgestreckt und mit erhobenem Haupt wendet er sich dann ab.
    Ich bin sicher, es war ihm nicht klar, dass ich seine dann folgende Handbewegung doch noch gesehen habe.
    Er zog die Maske wieder hoch. Bis über die Nase hinauf …
    🙂
    MfG
    BTB

  • „Hey, sieh mich an!“
    So quatscht mich einer an.
    Dunkel war’s und ich allein,
    das Gegenüber roch nach Wein.
    „Hey, Sie mich auch!“
    ist meine freche Anwort
    drauf, und ich bin fort.
    Zur Sicherheit bin ich gerannt,
    doch sonst war’s wirklich elegant.
    Das macht man nur in jungen Jahren,
    wenn man noch frech und unerfahren.
    Zur Nachahmung rat ich nur dann,
    wenn man sportlich laufen kann
    und wenn man nicht zu schau’n vergisst,
    ob der Fluchtweg offen ist …
    Sonst sagt man besser: „Tut mir leid,
    heut‘ hab ich wirklich keine Zeit.“
    So mach‘ ich’s jetzt im Fall des Falles,
    und ich erspar‘ mir Streit und alles.

  • „Hey, sieh mich an!“. lautete der Satz, den uns unser Deutschlehrer gegeben hatte, um uns zum Verfassen einer eigenen Geschichte zu inspirieren. Verdammt, haette ihm nichts Besseres zur Inspiration einfallen koennen? Vielleicht eine Frage oder ein anderer Satz, der nicht sofort an einen dumpfen, muskuloesen Macho denken liess, der seine zierliche Freundin wieder einmal in den Senkel stellt, weil sie es gewagt hat, in der U-Bahn einen anderen Mann anzuschauen? Wer hat schon Lust, eine Geschichte zu schreiben, die solchen Typen eine Hauptrolle garantiert? Reichte es nicht, dass es diese Art von Mann schon zu Hauf in meinem Umfeld gab? Aber was konnte man schon von einem erwarten, der sich mit Dave Brubeck Brille und braunem Cordblazer vor die Klasse stellt, ein permanent Laecheln zur Schau traegt und jede Gelegenheit nutzt, den Maedchen tief in den Ausschnitt zu blicken?. Dr. Thomas Maria Guttendorf war alles andere als harmlos.

  • Diogenes, der weise Mann,
    der in der Tonne leben kann,
    von Alexander einst befragt,
    nach seinen Wünschen, hat gesagt:
    „Hey, sieh‘ mich an,
    ’s liegt mir viel dran.
    Ich möcht des Lichtes Antlitz seh’n,
    Er mög‘ mir aus der Sonne geh’n.
    Alexander, gross und unverwegen,
    hat sich darauf aus der Sonne begeben.

  • hey sieh` mich an

    geh endlich
    ich will dich nicht mehr
    in meinem leben haben
    du tust mir nicht gut

    es war die große liebe
    hast sie zerstört
    mich zerbrochen
    beinahe umgebracht

    küss mich ein letztes mal
    und dann geh

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